Bevor Gerhard Beutelspacher ergänzende Texte zu seinen Arbeiten las, wurde das Publikum von einem Gitarrenduo auf die Veranstaltung eingestimmt. Peter Krullis, der eine kurze Einführung in die Bildnerische Arbeit von Gerhard Beutelspacher gab, wies auf die langjährige Auseinandersetzung des Künstlers mit aktuellen gesellschaftlichen und umweltpolitischen Themen hin.
Besonders gelinge ihm dies in seinen Radierungen, die von der Dichte seiner Bildsprache bis hin zur Farbgebung, den Inhalt für den Betrachter transparent und sinnlich erfahrbar mache. Er selbst verstehe seine Arbeiten, in Bild und Text, als einen Apel an die Betrachter, umzudenken und ihr Verhalten zu verändern.
In seinen großformatigen Gemälden arbeitet er zumeist experimentell und findet in Farbigkeit und Struktur einen sehr lebendigen Ausdruck. Seine mehr als zwanzigjährige künstlerische Arbeit soll durch diese Einzelschau mit aktuellen Arbeiten gewürdigt werden.
Im Anschluss an die Vernissage wurde im Rahmen des Straßenfestes von Künstlern der Lebenshilfe die Möglichkeit geboten, eigene Drucke und Radierungen zu gestalten. Sehr zahlreich und begeistert wurde dieses Angebot vor allem von Kindern wahrgenommen. Zum Teil von ihren Eltern oder den anwesenden Lebenshilfekünstlern unterstützt, entstanden sehr gelungene farbenfrohe Drucke.
Pressebericht Südwestpresse

