Wochenendreise nach Hayingen, Februar 2009

Piraten, Indianer, Vampire – pünktlich um 10 Uhr wimmelte es am Samstag Morgen am Haus der Lebenshilfe von Fantasiewesen und anderen verkleideten Personen. Es war der Auftakt für die dreitätige Fasnetsfreizeit, die dieses Jahr wieder auf die schwäbische Alb in den Luftkurort Hayingen führte. Zuvor wurde gemeinsam gekocht und gegessen, bevor sich die bunte Reisegruppe mit zwei Lebenshilfe-Bussen auf den Weg nach Großengstingen zum ersten Straßenumzug machte. Nach vielen Eindrücken und ein paar Fasnetsbonbons später bezog man das Ferienhaus und wärmte sich am lodernden Feuer im Holzofen bei Kaffee und Kuchen. Nach dem Abendvesper gründete sich ein Küchenteam, um gemeinsam einen Kuchen und Muffins zu backen, während sich die restlichen Teilnehmer an das Basteln und Dekorieren von Fasnetsmasken machten.
Am frühen Sonntag stand der Besuch des Narrengottesdienstes in der St.-Vitus-Kirche auf dem Programm. Gut gestärkt ging es nach dem Mittagessen wieder verkleidet auf den Umzug nach Eglingen, bevor Abends im Freizeithaus die eigene bunte, laute und abwechslungsreiche Fasnetsparty mit viel Tanz, Musik und mehrenen Polonäsen gefeiert wurde.
Schließlich stand der letzte Tag der Freizeit an. Mehrere wanderbegeisterte Teilnehmer machten sich nach dem Frühstück auf eine kleine Wanderung zum Hayinger Naturtheater.
Nach dem Mittagessen in einem Gasthaus hieß es auch schon wieder: Koffer packen. Zur Heimfahrt in die heimischen Gefilde nach Tübingen wurde im Bus noch gemeinsam der Schlachtruf der Hayinger Narrenzunft geübt: „Mäck mäck – mäck mäh!“
