30.05.2018

Kinder der Uhlandschule in Dettingen backen gleich für zwei gute Zwecke


Die Vertreter/innen des Hospizes (links) und der Lebenshilfe freuen sich mit den Drittklässler/innen über die Spende. © Foto: Anne Laaß Vertreter/innen der Lebenshilfe: 1. Reihe: im Rollstuhl Adnan Emini, ganz rechts Clara Buchgeister, 2. Reihe hinter AdnanMadeleine Axnick, daneben Lena Wolf und Leonie Butterer.

Die Vertreter/innen des Hospizes (links) und der Lebenshilfe freuen sich mit den Drittklässler/innen über die Spende. © Foto: Anne Laaß Vertreter/innen der Lebenshilfe: 1. Reihe: im Rollstuhl Adnan Emini, ganz rechts Clara Buchgeister, 2. Reihe hinter AdnanMadeleine Axnick, daneben Lena Wolf und Leonie Butterer.

Viele kleine und große helfende Hände sind zur Spendenübergabe in den Susanna-von-Zillenhart-Saal zusammengekommen. Ein Jahr lang haben die Grundschüler/innen mit ihren Müttern gebacken und das Ergebnis verkauft. 1600 Euro sind zusammengekommen, erzählte Anja Webb, Elternbeiratsvorsitzende der Uhlandschule. Und diesen Erfolg feiern Kinder, Lehrer und selbstverständlich auch die Mütter. Das Projekt „Helfende Hände“ existiert seit über zehn Jahren. Und erfreut sich einer gewissen Beliebtheit. Als in der Präsentation die Bilder der Kuchen, Muffins und Obstspieße auftauchen, sind laute Zuspruchsbekundungen der Grundschüler/innen zu hören. Die „Ohs“ werden nur durch ein „Lecker“ abgelöst, da hilft auch keine Ermahnung still zu sein. Mit einem Lächeln auf dem Gesicht verfolgen die Erst- bis Viertklässler/innen die Präsentation. In Reimform schildern vier Schüler/innen aus der dritten Klasse, was das Projekt ausmacht. Letztlich seien die Tische nun leer, dafür die Spendenkassen voll. Zugute kommen die zum einen der Lebenshilfe Tübingen und zum anderen dem Hospiz in Eningen.

Aber was sind das eigentlich für Einrichtungen? Diese Frage beantworteten Madeleine Axnick, Bereichsleiterin Freizeit und Bildung für die Lebenshilfe, sowie Antje Bender und Petra Leidig-Woltering vom Hospiz. In einer Vorstellungs- und Fragerunde haben sowohl die Spendenempfänger als auch die Schüler/innen, die Chance sich auszutauschen. Vorausgesetzt wird nichts, die Kinder fragen aus dem Bauch heraus und haben keine Berührungsängste. Während Madeleine Axnick erklärt, was die Lebenshilfe für Aufgaben hat, und, dass mit dem Geld diverse Aktivitäten ermöglicht werden, hören die Schüler/innen zu. Ungeteilte Aufmerksamkeit hat danach auch Vogel Wibo. Er ist zwar schon erwachsen, wie die Krankenschwestern Antje Bender und Petra Leidig-Woltering betonen, aber für die Kinder ein Blickfang. Wibo lebt im Hospiz und versteht es, das Leben dort kindgerecht zu erklären. Als Wibo die selbstgemalten Bilder der Gäste zeigt, so werden die Menschen im Hospiz genannt, sind die Grundschüler/innen begeistert. Die Spende wird genau für diesen Zweck verwendet: Papier, Pinsel und Farben sollen davon gekauft werden. Der nächste Frühstücksverkauf, findet am Donnerstag, 17. Mai, in der Pause statt.

Die Lebenshilfe Tübingen bedankt sich sehr herzlich für die Spende und dieses tolle Engagement!