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Freiwilliges Engagement

Die Lebenshilfe Tübingen e.V. begleitet und unterstützt Menschen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen im Landkreis Tübingen. Unser Ansatz ist umfassend und inklusiv.

Die Arbeit der Lebenshilfe Tübingen ist ohne freiwilliges, ehrenamtliches Engagement nicht denkbar! Unsere „Ehrenamtlichen“ begleiten Freizeitkurse mit erwachsenen Menschen, Freizeittreffs mit Kinder, sie sind aktiv in Kunst- oder Sportprojekten und unterstützen bei Wochenend- und Urlaubsreisen.

Sie übernehmen Verantwortung, weil Ihnen die Begegnung mit Menschen mit Behinderung Freude macht; Sie erfahren dafür Partnerschaft und die einzigartige Atmosphäre, die sich aus der Vielfalt und dem Miteinander bei der Lebenshilfe Tübingen ergibt.

Haben Sie Lust und Interesse, Menschen mit Behinderung zu begegnen? Sind Sie bereit, Verantwortung zu übernehmen? Möchten Sie Ihre soziale Kompetenz erweitern?

Wir freuen uns über jeden Menschen, der sich für unsere Arbeit interessiert oder sich einbringen möchte.

Gemeinsam erleben – Einfach Mitmachen!

Welche Erfahrungen Ehrenamtliche bei der Lebenshilfe machen, können Sie hier nachlesen:

 

Antje: Der Kontakt mit unterschiedlichen Menschen und die vielen gemeinsamen Erlebnisse sind was ganz Besonderes!


Wie lange bist Du schon bei der Lebenshilfe als Ehrenamtliche dabei?
2,5 Jahre.

Wie bist Du auf die ehrenamtliche Tätigkeit in der Lebenshilfe aufmerksam geworden?
Auf der Internetseite der Lebenshilfe Tübingen.

Welche Aufgaben/Tätigkeiten gehören zu Deinem Ehrenamt und wie oft bist Du ehrenamtlich tätig?
Ich bin als Begleitperson in unterschiedlichen Freizeitgruppen, Honorarkraft und als Einzelassistenz tätig.

Warst Du vor dem ersten Einsatz aufgeregt oder nervös?
Ja, bestimmt. Wie vor jeder neuen Aufgabe oder Tätigkeit war ich nervös da man ja nie weiß wer oder was einen erwartet. Ich wurde aber positiv überrascht und von Anfang an herzlich aufgenommen.

Warum engagierst Du Dich für Menschen mit Behinderung? Und warum kannst Du ein Engagement in der Lebenshilfe anderen Menschen empfehlen?
Die Arbeit bei der Lebenshilfe Tübingen macht mir sehr viel Spaß. Weiterhin ist mir die Förderung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung sowie auch die Sensibilisierung der Gesellschaft für Inklusion ein persönliches Anliegen geworden.

Ich kann mir keine schönere Arbeit vorstellen. Der Kontakt mit unterschiedlichen Menschen und die vielen gemeinsamen Erlebnisse sind was ganz Besonderes. Man erfährt bei der Lebenshilfe Tübingen eine besondere Wertschätzung von den Teilnehmenden als auch vom gesamten Team. 

Ich kann das das Engagement bei der Lebenshilfe Tübingen jedem empfehlen der Lust hat sich auf neue Situationen einzulassen und Zeit mit unterschiedlichen Menschen zu verbringen. Man erlebt viele schöne Aktivitäten und hat ein großartiges Team um sich welches einen in jeder Situation unterstützt und von Anfang an herzlich aufnimmt.

Was war Dein schönstes Erlebnis?
Es gab so viele schöne Erlebnisse, die mir eine ganze Weile in Erinnerung bleiben werden, da fällt es mir schwer ein bestimmtes zu nennen. Es sind vor allem die kleinen Momente, die einem lange in Erinnerung bleiben.

Auf einer Reise nach Bayern besuchten wir einen Gnadenhof mit vielen Tieren. Die Interaktion der Menschen mit den Tieren zu erleben und die Freude über dieses Erlebnis zu sehen war Beispielsweise ein sehr schöner Moment.

Hast Du Wünsche an die Lebenshilfe?
Bleibt so wie ihr seid!

Reiner: Die Unterstützung der Lebenshilfe hat das Leben meiner Tochter sehr bereichert. Deshalb arbeite ich gern mit.

Wie lange bist Du schon bei der Lebenshilfe als Ehrenamtlicher dabei?
Seit etwa drei Jahren, mit Beginn des Ruhestandes, helfe ich bei der Lebenshilfe ehrenamtlich aus.

Wie bist Du auf die ehrenamtliche Tätigkeit in der Lebenshilfe aufmerksam geworden?
Die Lebenshilfe habe ich vor 27 Jahren zum ersten Mal näher kennen gelernt, nach der Geburt meines jüngsten Kindes, einer Tochter mit Down Syndrom.
Bald nach ihrer Geburt hatte uns eine ehrenamtliche Mitarbeiterin der Lebenshilfe zu Hause besucht, gemeinsam mit ihrer Tochter, auch mit Down Syndrom. Uns Eltern hat das geholfen, etwas Orientierung in der unvertrauten Lebenssituation mit einem geistig behinderten Kind zu finden.
Mittlerweile lebt unsere Tochter in einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft der Lebenshilfe, nimmt an den Freizeit- und Bildungsangeboten der Lebenshilfe teil, freut sich das ganze Jahr auf die nächste Sommerreise mit der Lebenshilfe.
Als Angehöriger habe ich die verlässliche Betreuung und das empathische Engagement vieler MitarbeiterInnen schätzen gelernt – für diese Entlastung sind wir Eltern der Lebenshilfe sehr dankbar. Und ich erlebe, wie unsere Tochter teilhaben kann an einem unterstützten, möglichst selbstständigen Leben.
‚Ihre WG‘ ist ihr ein Zuhause geworden, die BetreuerInnen sind ihr ans Herz gewachsen. Zwei wöchentliche Kurse der Lebenshilfe, der Kunstkurs und ein inklusiver Sportkurs von TSG und Lebenshilfe helfen, ihre freie Zeit nach der Arbeit zu strukturieren.
In dem unterstützenden Umfeld der Lebenshilfe hat unsere Tochter eine nicht zu erwartende Selbstständigkeit entwickelt, arbeitet mittlerweile in der Küche einer Kita mit. Sie geht jeden Tag gern zur Arbeit, hat eine Aufgabe und ist respektiert.

Warum engagierst Du Dich für Menschen mit Behinderung? Und warum kannst Du ein Engagement in der Lebenshilfe anderen Menschen empfehlen?
Die Unterstützung der Lebenshilfe hat das Leben meiner Tochter sehr bereichert. Deshalb arbeite ich gern mit in diesem Projekt, Menschen mit Handicap mehr Lebensfreude und Teilhabe zu ermöglichen.

Welche Aufgaben/Tätigkeiten gehören zu Deinem Ehrenamt und wie oft bist Du ehrenamtlich tätig?
Wenn ich gebraucht werde, übernehme ich Fahrdienste und helfe bei der Betreuung in Gruppenange-boten - etwa beim Besuch eines Fußballspiels in Reutlingen, bei der Schwimmgruppe im Rottenburger Hallenbad, beim Ferienprogramm. Pro Jahr war ich an etwa 30 Tagen und ca. 100 Stunden tätig.

Was war Dein schönstes Erlebnis?
Schöne Erlebnisse? Da fallen mir viele ein, z.B. der wöchentliche inklusive Sportkurs von Lebenshilfe und TSG. Da nehme ich seit 3 Jahren auch teil. Wir sind eine gemischte Gruppe, je zur Hälfte Betreute der Lebenshilfe und gewöhnliche TeilnehmerInnen, gemischt auch bei der Leistungsfähigkeit, vom ehemaligen noch ziemlich fitten Fußballprofi bis zu Menschen mit schwereren körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen. Den Kurs leitet Oliver Lapazinski, zuständig für die Abteilung Gesundheitssport bei der TSG Tübingen. Bei seinem kreativen und immer gut vorbereitetem Fitnessprogramm und den gemeinsamen Spielen kommen alle ins Schwitzen und haben ihren Spaß. Oli ist großartig, die Gruppe versteht sich, der wöchentliche Termin ein Muss. Besonders schön ist, dass auch meine Tochter und ein Teil ihrer Wohngruppe in dem Kurs mitmachen und wir uns so jede Woche auch dort treffen, gemeinsam etwas erleben und ich ihre WG, Freundinnen und Freunde besser kennen gelernt habe.
In besonderer Erinnerung ist mir auch ein Fasnachtsfest im TOP 10, zu dem die Lebenshilfe eingeladen war. Dutzende Betreute und BetreuerInnen der Lebenshilfe tanzten und feierten gemeinsam in der Tübinger Großraumdisco mit Hunderten Tübinger Närrinnen und Narren – und die Einnahmen des Abends wurden der Lebenshilfe gespendet. Es war für mein Empfinden zwar ohrenbetäubend laut, aber ein tolles Erlebnis und – wie nicht nur hier – hat mich der Einsatz der Mitarbeiter der Lebenshilfe beeindruckt. Der Vorstand war übrigens auch da und mittendrin.  

 

Nils: Ich habe einen ganz anderen Blickwinkel auf Dinge erhalten, die ich vorher für selbstverständlich hielt.


Wie lange bist Du schon bei der Lebenshilfe als Ehrenamtlicher dabei?
Ich kam nach dem Abitur für mein FSJ zur Lebenshilfe und bin seitdem regelmäßig bei verschiedenen Veranstaltungen der Lebenshilfe Tübingen dabei.

Wie bist Du auf die ehrenamtliche Tätigkeit in der Lebenshilfe aufmerksam geworden?
Das erste Mal bin ich im Sozialpraktikum meiner Schule auf die Lebenshilfe aufmerksam geworden. Dabei haben ein paar Mitschüler und ich eine Woche lang an verschiedenen Gruppen der Lebenshilfe teilgenommen.

Welche Aufgaben/Tätigkeiten gehören zu Deinem Ehrenamt und wie oft bist Du ehrenamtlich tätig?
In meiner ehrenamtlichen Tätigkeit für die Lebenshilfe begleite ich einen blinden Mann mit geistiger Behinderung bei der wöchentlichen Schwimmgruppe. Außerdem nehme ich unregelmäßig an Reisen, Wochenenden, Tagesfreizeiten und Treffen teil und begleite verschiedenen Menschen mit Behinderung.

Warst Du vor dem ersten Einsatz aufgeregt oder nervös?

Als Schüler im Sozialpraktikum war es für mich eine ganz neue Erfahrung und ich war sicher auch nervös.
Als FSJler war ich immer etwas angespannt, wenn ich zum ersten Mal in eine neue Situation kam.

Warum engagierst Du Dich für Menschen mit Behinderung? Und warum kannst Du ein Engagement in der Lebenshilfe anderen Menschen empfehlen?

Ich engagiere mich ehrenamtlich in der Lebenshilfe, weil mir die Arbeit mit den Menschen unglaublich viel Spaß macht und das für mich einen guten Ausgleich zu meinem Studium und Werkstudentenjob darstellt.
Aber auch die Mitarbeiter und anderen Menschen, die mir bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit für die Lebenshilfe begegnen, sind ein Grund mich weiter zu engagieren. Ich habe in meiner Zeit bei der Lebenshilfe viele tolle Menschen kennenlernen dürfen, von denen ich heute ein paar zu meinen Freunden zählen würde.
Ich habe während meinem FSJ, aber auch noch danach, viel über mich selbst gelernt. Vor allem habe ich einen ganz anderen Blickwinkel auf Dinge erhalten, die ich vorher für selbstverständlich hielt.

Was war Dein schönstes Erlebnis?

Ich war spontan für die erste Woche einer zweiwöchigen Sommerreise an der Ammersee dabei. Die ganze Gruppe großteils entspannt und unkompliziert.

Ein weiteres Highlight sind für mich die Thermenbesuche mit einem blinden Mann mit geistiger Behinderung, den ich auch in der Schwimmgruppe begleite.

 

Reza: Das ist für mich einfach schön und sehr motivierend.


Wie lange bist Du schon bei der Lebenshilfe als Ehrenamtlicher dabei?
Ich bin seit einem Jahr bei der Lebenshilfe tätig.

Wie bist Du auf die ehrenamtliche Tätigkeit in der Lebenshilfe aufmerksam geworden?
Durch eine Anzeige von der Lebenshilfe, welche ich am Infokasten gesehen habe.

Welche Aufgaben/Tätigkeiten gehören zu Deinem Ehrenamt und wie oft bist Du ehrenamtlich tätig?
Ich habe vielfältige Aufgaben, in denen die Unterstützung der hilfsbedürftigen Menschen mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen mithilfe der Begleitung sowie Beratungen erfolgen. Zum Beispiel: gemeinsame Freizeitaktivitäten oder Ausflüge, zusammen im Alltag etwas unternehmen und Spaß haben, Hilfe beim Übersetzen in Ämter oder beim Arzt usw.

Warst Du vor dem ersten Einsatz aufgeregt oder nervös?

Ja auf jeden Fall. Ich hatte beim ersten Mal keine Ahnung, wie gut es laufen könnte. Ich habe mir überlegt, ob man ohne entsprechende Erfahrung in so einer Beschäftigung vorankommen kann?

Warum engagierst Du Dich für Menschen mit Behinderung? Und warum kannst Du ein Engagement in der Lebenshilfe anderen Menschen empfehlen?

Das ist für mich einfach schön und sehr motivierend, wenn ich für die Menschen mit Behinderung da bin. Dementsprechend kann ich sie meine Gefühle vermitteln und bestimmte Emotionen hervorrufen.

Wenn sich Menschen wohl fühlen wollen, kann ich ihnen empfehlen, dass sie sich für die supertolle Angebote von der Lebenshilfe für Mitmenschen einsetzen und es selber erleben. 

Was war Dein schönstes Erlebnis?

Dass Einer einen großen Wert auf mich liegt und sich ständig alles Gute für mich wünscht, ist mein schönstes Erlebnis. Dadurch bekomme ich viel Kraft.

Hast Du Wünsche an die Lebenshilfe?
Tatsächlich ist mein Wünsch mit meiner Tätigkeit bei der Lebenshilfe in Erfüllung gegangen ist. Ich bedanke mich für diese Möglichkeit.

 

 

Es gibt viele Möglichkeiten, sich aktiv zu beteiligen. Sie können bei uns zum Beispiel:

  • bei Kunst-, Kultur- und Sportangeboten mitmachen
  • bei Freizeit- und Bildungskursen mitwirken
  • integrative Kinder- und Jugendfreizeiten mitgestalten
  • als Begleitperson zu Wochendenden und Urlaubsreisen im In- und Ausland mit fahren
  • bei Ausflügen und anderen Freizeitaktivitäten mitmachen
  • Frauen und Männer in ihrem Alltag begleiten - beim Einkaufen, ins Fitness-Studio, ins Kino...
  • Menschen mit Beeinträchtigungen bei Betriebspraktika assistieren
  • Familien mit Migrations- und Fluchterfahrung und ihre Angehörige mit Behinderung begleiten
  • bei Vereinsaktivitäten wie Festen oder Veranstaltungen mithelfen

Was wir Ihnen anbieten:

Sie können sich entscheiden, ob Sie regelmäßig mitmachen, z.B. bei einem der zahlreichen Kurse und Gruppenangebote oder ob Sie an einer ganz von Ihnen persönlich ausgewählen Unternehmung teilnehmen.

Alle freiwillige /ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen haben feste Ansprechpersonen, die Ihnen bei allen Fragen zur Seite stehen. Wir schulen Sie und bieten Ihnen Möglichkeiten zur Fortbildung. Zudem gibt es jedes Jahr spezielle Angebote für alle, die sich in der Lebenshilfe engagieren, mit Gelegenheiten zum gegenseitigen Austausch.

Was wir uns wünschen:

Interesse und Offenheit für das gemeinsame Erleben von Menschen mit und ohne Behinderung. Bei uns gibt es immer Platz für Ihre eigenen Ideen und Vorschläge. Wir freuen uns, wenn Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Nationalitäten mitmachen.

Mitmachen - wie läuft's?

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf und wir klären dann im gemeinsamen Gespräch, wie Ihr Engagement bei der Lebenshilfe aussehen könnte. 

 

Kontakt:

Katja Seibold
Telefon 07071/9440-3
mitmachen@lebenshilfe-tuebingen.de

und das Team Freizeit und Bildung